Yoga in der Schwangerschaft - mit Stillkissen!

Dass Yoga in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, habe ich daran erkannt, dass selbst mein Vater mir aus heiterem Himmel begeistert von seiner Lieblings-Asana erzählt hatte. Das kam unerwartet - hat mich aber auch gefreut! Schließlich hatte ich zu dem Zeitpunkt gerade meine Yogalehrer-Ausbildung abgeschlossen und wusste, welche positiven Effekte Yoga auf Körper, Geist und Seele haben kann. Kein Wunder, dass deshalb nicht nur mein Vater begeistert ist, sondern es auch bei Schwangeren total beliebt ist.

Worum geht's im Yoga überhaupt?

Unter Yoga verstehen wir hier im Westen meistens körperliche Übungen auf der Matte, im Fluss mit dem eigenen Atem. Dabei ist das ursprüngliche, in Indien entstandene Yoga eher ein Überbegriff für eine Vielfalt an Jahrtausende alte, sich im Laufe der Zeit wandelnden philosophischen Lehren. Ganz grundsätzlich geht es dabei um nichts wenigeres als Selbsterkenntnis und das Erkennen des Anderen. Durch die Befreiung von äußeren Einflüssen und Prägungen können wir dann nämlich uns, die Menschen um uns und die Welt wertfrei und in ihrem wahren Wesenskern sehen. Um dorthin zu gelangen, gibt es eine Reihe an Handlungsanweisungen und Praktiken. Die dazugehörigen körperlichen Übungen auf der Matte (Asanas) - also das, was wir hier im Westen als Yoga betiteln - sind also nur ein winzig kleiner Ausschnitt einer unglaublich alten, vielfältigen und spannenden indischen Tradition.

Warum ist Yoga in der Schwangerschaft so beliebt?

Die Körperübungen sind ein Weg, um loszulassen, um in Einklang mit dem eigenen Körper zu kommen. Dabei geht es überhaupt nicht darum, wer die kompliziertesten Verrenkungen kann und ob man nun besonders beweglich ist. Sondern einfach darum, individuell nach den eigenen Fähigkeiten und Bedürfnissen zusammen mit der Atmung achtsam in die jeweilige Pose (Asana) zu gehen. Besonders in der Schwangerschaft sind diese Übungen üblicherweise sanfter und langsamer. Sie können tiefsitzende Verspannungen lösen bzw. vorbeugen, den Körper beweglicher und kräftiger machen, auf mentaler Ebene Stress abbauen, Energie freisetzen und sogar seelische Blockaden lösen. Wem in der Endentspannung schonmal Tränchen über die Wange gelaufen sind, weiß, wovon ich spreche. Letztendlich fördert regelmäßiges Yoga damit das allgemeine Wohlbefinden und eine enge Verbindung zum eigenen Körper. Die gestärkten Muskeln unterstützen dich in der Schwangerschaft dabei, das zusätzliche Gewicht zu tragen. Die neu erlernte Fähigkeit, gezielt zu atmen, kann dir während der Geburt dabei helfen, Schmerzen besser zu veratmen. Hüftöffner bereiten dein Becken ideal auf die Geburt vor. Natürlich hat auch der Stressabbau einen absolut positiven Effekt auf dich und dein Baby. Und: das Risiko von postnatalen Depressionen wird erheblich verringert!

Kann ich auch ohne Vorkenntnisse Schwangerschaftsyoga machen?

Klar! Im Grunde genommen kannst du nach dem ersten Trimester loslegen, also dann, wenn dein Körper sich schon ein bisschen in die neue Situation eingegroovt hat und du nicht mehr so müde und schlapp wie in den ersten Wochen der Schwangerschaft bist. Zur Sicherheit solltest du dich kurz mit deinem Frauenarzt oder deiner Frauenärztin rückversichern, ob Yoga während der Schwangerschaft gut für dich ist. Höre in jedem Fall auf deinen eigenen Körper - wenn sich etwas nicht gut anfühlt, dann warte lieber und steige für die nächste Übung wieder mit ein. Die Übungen sollten stets an dein Erfahrungs- und Fitness-Level angepasst sein. Langsam, achtsam und behutsam ist hier das Stichwort : )

In jedem Fall würde ich dir aber empfehlen, als Neuling eher ein Studio mit speziellen Schwangerenyoga-Stunden aufzusuchen, als online zuhause zu üben. Hier kannst du die Grundlagen viel sicherer und gründlicher lernen, Fragen stellen und von den Yogalehrenden unterstützt oder korrigiert werden. Online Kurse sind toll, wenn man im Anschluss eine flexiblere Lösung für zuhause braucht.

Was benötige ich an Ausstattung?

Auch wenn all die super gelenkigen Yogi:nis auf Instagram tolle Outfits anhaben - du brauchst einfach nur gemütliche Kleidung, die dehnbar ist und nicht verrutscht. In den Yogastudios ist meist eine komplette Ausstattung an rutschfesten Matten, Blocks, Gurten und Bolstern vorhanden, sodass du außer dich selbst und etwas zu trinken nichts mitbringen musst. Für Übungen in den eigenen 4 Wänden benötigst du diese dann natürlich schon.

Lifehack: das Stillkissen als Meditationskissen und Bolster verwenden

Wir sind überzeugte Minimalist:innen und lieben daher nichts mehr, als existierenden Besitztümern einen Mehrfachnutzen zuzuteilen. Daher unser Lifehack des Monats: lege dir bereits in der Schwangerschaft ein Stillkissen zu. Zum Beispiel unser Bio Stillkissen mit plastikfreier, atmungsaktiver Naturfüllung! Das kannst du nämlich bereits in der Schwangerschaft als bequemes Seitenschläferkissen UND als Yoga- und Meditationskissen verwenden. Es sorgt beim Schlafen für eine gesündere, gemütliche Schlafposition, da du es mit deinem gesamten Körper umfassen bzw. dich perfekt auspolstern kannst.

Für deine Yogapraxis kannst du dich im Schneidersitz (zum Beispiel wenn du meditierst) darauf setzen, um den unteren Rücken gerade auszurichten und für längere Zeit bequemer zu sitzen. Die Höhe des Kissens kannst du dabei flexibel an deine Bedürfnisse anpassen, indem du die Füllung entsprechend in Position formst.

Für bestimmte Übungen eignet sich unser Stillkissen perfekt als Yogabolster. Es ist dafür gedacht, dich in einer längeren Position bequem zu polstern und ist daher weicher als ein Block, den man sonst oft als Unterstützung heranzieht. Ein solches Bolster entlastet deinen Körper - je nach Übung den Kopf, Rücken, Schultern, Nacken, Bauchdecke, Hüfte und die Beine - und sorgt auch im Kopf für Entspannung. Die atmungsaktive Naturfüllung sorgt dafür, dass du dich auf deinem Kissen rundum wohl fühlst. Dein:e Yogalehrer:in deiner Wahl wird dir zeigen, wie du die Bolster am Besten in die Übungen mit einbauen kannst.

Klingt spannend? Dann sieh dir gerne unsere Bio Stillkissen an, die du perfekt in deine Yogapraxis mit einbinden kannst. 

Namaste!

Eure Laura

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